{"id":668,"date":"2014-04-27T11:01:59","date_gmt":"2014-04-27T10:01:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.finanzpartner.de\/blog\/?p=668"},"modified":"2015-08-07T19:08:54","modified_gmt":"2015-08-07T18:08:54","slug":"tipp-antrag-private-krankenversicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.finanzpartner.de\/blog\/tipp-antrag-private-krankenversicherung\/","title":{"rendered":"Tipp &#8211; Antrag Private Krankenversicherung"},"content":{"rendered":"<h2>Gesundheitsfragen beim PKV Antrag wahrheitsgem\u00e4\u00df beantworten<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-679\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/PKV-Stetoskop-Geld-c-276x300.jpg\" alt=\"Private Krankenkasse - Kosten\" width=\"276\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.finanzpartner.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/PKV-Stetoskop-Geld-c-276x300.jpg 276w, https:\/\/www.finanzpartner.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/PKV-Stetoskop-Geld-c.jpg 346w\" sizes=\"(max-width: 276px) 100vw, 276px\" \/>Wer der &#8222;Zweiklassengesellschaft&#8220; bei der medizinischen Versorgung entkommen m\u00f6chte, der stellt bei einer privaten Krankenkasse den Antrag auf Aufnahme in die private Krankenversicherung und verabschiedet sich damit von der GKV. Aber Vorsicht! &#8211; Die Gesundheitsfragen k\u00f6nnen ihre T\u00fccken haben.<!--more--><\/p>\n<p>Bei Antragsstellung ist allerdings Vorsicht geboten, <strong>weil die zum Antrag einer privaten Krankenversicherung geh\u00f6renden Gesundheitsfragen sehr t\u00fcckisch sein k\u00f6nnen<\/strong> und ein hohes Fehlerpotenzial bergen. Bei vielen, die eigentlich in die PKV wechseln k\u00f6nnten, kommt es wegen Fehler bei der Antragsstellung zu einer Ablehnung. Die privaten Krankenkassen m\u00f6chten schlie\u00dflich am liebsten nur junge und dynamische Menschen in ihrer Krankenkasse haben, die nicht krank sind und auch nicht so schnell krank werden.<\/p>\n<h3>Berechnung von Risikozuschl\u00e4gen ist g\u00e4ngige Praxis<\/h3>\n<p>Von einer Gleichbehandlung kann auf den ersten Blick also keine Rede sein, wobei viele Menschen f\u00fcr ihre Erkrankungen nichts k\u00f6nnen, da sie ihnen vererbt wurden. Tatsache ist aber, wenn Vorerkrankungen und \u00e4hnliche risikoerh\u00f6hende Faktoren vorliegen, worunter zum Beispiel Anomalien fallen, sind bei den privaten Krankenkassen <strong>Beitragszuschl\u00e4ge oder Einschr\u00e4nkungen<\/strong> bei den Tarifleistungen festgesetzt. <\/p>\n<p>Beim Vorliegen von Bluthochdruck wird zum Beispiel durch die privaten Krankenkassen ein Risikozuschlag berechnet. Gleiches gilt bei Schilddr\u00fcsenerkrankungen, wobei dies vom Grad der Struma abh\u00e4ngig ist. Zu Risikozuschl\u00e4gen f\u00fchren dar\u00fcber hinaus \u00dcbergewicht und Schuppenflechte. Beim Vorliegen von Allergien m\u00fcssen die Antragssteller f\u00fcr die private Krankenversicherung eine individuelle Pr\u00fcfung ihres Antrags \u00fcber sich ergehen lassen, da die Allergien sehr unterschiedlich sind, die vorliegen k\u00f6nnen, von unterschiedlicher Schwere und mit verschiedenen Behandlungsmethoden verbunden sind. Beim Vorliegen von leichten Allergien ist in der Regel mit keinen Zuschl\u00e4gen oder Leistungseinschr\u00e4nkungen zu rechnen. Bei schweren Allergien k\u00f6nnen Antr\u00e4ge abgelehnt werden. Ist ein Antragssteller bereits an Diabetes erkrankt, kann er sich wenig Hoffnung machen in eine private Krankenkasse aufgenommen zu werden. <\/p>\n<p>Bei Migr\u00e4ne ist es wichtig, dass der Antragssteller die H\u00e4ufigkeit des Auftretens der Beschwerden und die verabreichten Medikamente angibt. Die private Krankenkasse kann je nach St\u00e4rke eine Annahme ohne besondere Erschwernisse gew\u00e4hren oder den Antrag ablehnen. Bei Nierensteinen ist es so, dass diese bei Antragsstellung m\u00f6glichst schon operativ entfernt sein sollten.<br \/>\nEine Wiederkehr ist ausgeschlossen. Au\u00dferdem sollte die Operation mindestens 12 Monate zur\u00fcckliegen.<\/p>\n<h3>Erkrankungen der letzten zehn Jahre sind ma\u00dfgeblich<\/h3>\n<p>Ma\u00dfgeblich bei Antragsstellung sind die Erkrankungen, die in den letzten zehn Jahren auftraten. Wer hierbei \u00e4rztliche Behandlungen oder gesundheitliche Beschwerden verschweigt, der verletzt automatisch die vorvertraglichen Anzeigepflichten und gibt dem Versicherer damit die rechtliche Grundlage den bestehenden Vertrag anzufechten, davon zur\u00fcckzutreten bzw. Leistungen zu verweigern. Nur eine Minderung der Leistungen sieht das Gesetz nicht vor, auch wenn es sich um eine weniger schwere Pflichtverletzung seitens des Antragsstellers handelt. Dabei ist es gar nicht so einfach, die Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag fehlerlos zu beantworten. Daher ist angeraten bei den entsprechenden Fragen nach Krankheiten, nach gesundheitlichen St\u00f6rungen, nach k\u00f6rperlichen und geistigen Gebrechen oder nach chronischen Leiden und Unfallfolgen als Antragssteller in sich zu gehen und genau nachzupr\u00fcfen, wann die Erkrankung auch vom Zeitrahmen her auftrat. <\/p>\n<p>Selbst Bagatellerkrankungen wie Erk\u00e4ltungen oder kleinere Sportverletzungen m\u00fcssen ebenfalls aufgef\u00fchrt werden, allerdings nur, wenn dies im Versicherungsantrag ausdr\u00fccklich durch die private Krankenkasse verlangt wird. Die Beantwortung dieser Frage ist allerdings eine Gratwanderung, weil ein Antragssteller im Zweifelsfall auch bei der jeweiligen privaten Krankenkasse sehr leicht den Eindruck von einem kr\u00e4nklichen Menschen oder gar einem hypochondrischen Patienten erwecken kann, der wegen jeder Kleinigkeit den Hausarzt aufsucht.<\/p>\n<h3>Ab in den Basistarif<\/h3>\n<p>Die Frage, ob man bei Antragsstellung f\u00fcr die PKV abgelehnt wird oder nicht, stellt sich eigentlich nur in den speziellen Tarifen, nicht f\u00fcr den Basistarif. F\u00fcr die Antragsstellung daf\u00fcr werden zwar auch Fragen zum Gesundheitszustand gestellt. Doch darf die PKV im Basistarif aufgrund der Angaben bei der Gesundheitspr\u00fcfung weder den Beitrag erh\u00f6hen noch senken oder den Antragssteller ablehnen. Hier besteht der sogenannte Kontrahierungszwang. Die Beitragsh\u00f6he f\u00fcr eine private Krankenversicherung ist f\u00fcr jeden Versicherten auf einen H\u00f6chstsatz begrenzt. 2014 liegt dieser H\u00f6chstsatz bei 627,75 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gesundheitsfragen beim PKV Antrag wahrheitsgem\u00e4\u00df beantworten Wer der &#8222;Zweiklassengesellschaft&#8220; bei der medizinischen Versorgung entkommen m\u00f6chte, der stellt bei einer privaten Krankenkasse den Antrag auf Aufnahme in die private Krankenversicherung und verabschiedet sich damit von der GKV. 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