Langfristige und regelmäßige Anlage in Aktienfonds zahlt sich aus

vom 01.03.2004

In der Kursschwächephase der letzten Jahre war dies gerne von bestimmten „Interessengruppen“ anders dargestellt worden. Die Sparplan-Auswertungen des Bundesverbandes Deutscher Investmentgesellschaften (BVI) zum Jahresende 2003 (alle Fondskosten inklusive Ausgabeaufschläge berücksichtigt) sprechen eine deutliche Sprache.

Ein Blick auf die in der Vergangenheit erzielten Sparplan-Resultate von internationalen Aktienfonds im Zehnjahresvergleich zeigt, dass die jährliche Durchschnittsrendite in einer Bandbreite zwischen minus 3% und plus 19,1% pendelt. Im 30 jährigen Zeitraum lagen die Werte wesentlich dichter zusammen, nämlich zwischen 6,1% und 11,3% pro Jahr. Wie wichtig der Zeitpunkt ist, zu dem man den Erfolg von Sparplänen misst, zeigen Ergebnisse von Sparplänen in Fonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland. Der DAX legte im Jahr 2003 gut 37% zu. Folglich drehten die Zehn-Jahres-Resultate per Ende Dezember mit einem Zuwachs von Durchschnittlich 1,4% pro Jahr wieder ins Plus. Über 30 Jahre lag der Durchschnittszuwachs bei 7,7% p.a. Regelmäßige Einzahlungen in Euro-Rentenfonds führten zu jährlichen Steigerungen zwischen 4,6% (10 Jahre) und 6,8% (35 Jahre). Offene Immobilienfonds erzielten durchschnittlich Ergebnisse zwischen 3,4% (10 Jahre) und 5,5% (30 Jahre)

Fazit: Die langfristige Attraktivität von Sparplänen in produktives Sachkapital in Form gut gemanagter Aktienfonds bleibt nach wie vor bestehen. Die Bandbreiten der erreichten Ergebnisse belegen, welche Bedeutung der Fondsauswahl im Zusammenhang mit der Performanceoptimierung generell zukommt. Überdies darf davon ausgegangen werden, dass die Ergebnisse durch „oberflächliches“ Timing und ein „gesundes“ Ablaufmanagement von Sparplänen leicht hätten gesteigert werden können.

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